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Gemeinschaftsschule Obere Donau - Telefon: 07463 / 99 51-0 - info@gms-oberedonau.de

Frederick Tag Autor Urs M. Fiechtner zu Gast an der Gemeinschaftsschule

Eine Lesung ohne Lesung, das gab es noch nie an der Schule. Wer erwartet hatte, dass der Autor Urs M. Fiechtner aus einigen seiner Bücher das Beste zum Besten gibt, sah sich getäuscht.

„Ich hatte eine miserable Schulzeit“, waren seine ersten Worte. Er erzählte von seiner Kindheit und Jugend und wie er zur Schriftstellerei gekommen ist. Damit zog er die Schüler so in seinen Bann, dass ein hochinteressantes Gespräch zwischen ihm und den Schülern zustande kam und am Ende gar keine Zeit mehr für ein paar Passagen aus seinen literarischen Werken blieb. Doch dies tat der Sache keinen Abbruch. Schließlich sind viele Erfahrungen aus seinem Leben in seinen Büchern verarbeitet und machen infolge der spannenden Diskussion Lust auf die eine oder andere Lektüre.

Urs Michael Fiechtner entstammt einer schwäbischen Offiziers- und Beamtenfamilie. Sein Vater war deutscher Militärattaché in Chile und Peru. Von 1961 bis 1966 lebte Fiechtner in Santiago de Chile, wo er die Deutsche Schule besuchte. Anschließend zog die Familie, der militärischen Laufbahn des Vaters geschuldet, nach Köln und später nach Starnberg. Seit 1973 lebt Urs M. Fiechtner in Ulm und der Region. Er verließ alle weiterführenden Schulen vorzeitig, ohne einen Schulabschluss zu erlangen.

1970, als er mit 15 Jahren eine Schülergruppe von Amnesty International in Starnberg gründete, hatte sich Urs M. Fiechtner von dem politischen Milieu seines familiären Umfeldes distanziert. 1973 gründete er eine Amnesty International-Gruppe in Ulm.

Neben vielen weiteren Auszeichnungen erhielt Urs Fiechtner dreimal den „Preis der Leseratten“ (ZDF) für die Werke „Mario Rosas“, „Annas Geschichte“ und „Geschichten aus dem Niemandsland“.

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