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Gemeinschaftsschule Obere Donau - Telefon: 07463 / 99 51-0 - info@gms-oberedonau.de

Hundegestützte Pädagogik

„Das Tier hat kein […] pädagogisches Ziel vor Augen, es bewertet oder analysiert nicht. Es nimmt den Menschen vorurteilsfrei an, wie er ist.“ (Katrin Hofmann)

 

Intention

  • Schulhund als lebendiges „pädagogisches Hilfsmittel“

Durch den Schulhundeinsatz macht Ihr Kind Fortschritte in verschiedenen Bereichen:

Emotional, sozial und fachlich: Wie auch Menschen können Hunde eine Beziehung aufbauen. Das Tier mag jeden Menschen wie er ist. Es hat keine Vorurteile, Außenseiter gibt es nicht. Der Hund zeigt sich aufgeschlossen, wenn man ihn gut behandelt. Deswegen versetzen sich die Schüler in die Lage des Hundes. Sie verhalten sich so, dass der Hund gerne zu ihnen kommt. Davon profitiert die ganze Gruppe. Fachlich gesehen, lernen die Kinder vieles über Tiere und Hunde und setzen sich gerne intensiv damit auseinander.  Das stärkt ganz nebenbei das Selbstbewusstsein (und Außenseiter können als „Hundeexperte“ in die Gruppe finden.)

  • Hunde fördern unsere Sensibilität

Die Liebe zum Tier führt zur Liebe zum Mitmenschen. Voraussetzung ist die Du-Evidenz. Das heißt, dass zwischen Menschen und höheren Tieren Beziehungen möglich sind, die Menschen bzw. Tiere unter sich kennen. Durch den Einsatz eines Schulhundes können auch „die Coolen“ ihren „weichen Kern“ zeigen.

  • Streicheln tut gut

Der Körperkontakt mit einem Hund beruhigt. Im Schulalltag kann der Raum für Stille und Berührung gut tun. Einem aggressiven Kind kann man durch gezielten Einsatz des Hundes zeigen, dass es gut tut, still zu sein, zur Ruhe zu kommen. Z.B. Berührungen der Lehrperson auf den Hund übertragen à Wert von Stille wird erlebbar

  • Ein Schulhund als sozialer Katalysator

Der Hund bringt Ihr Kind zum Strahlen! Das gemeinsame Spiel beschert Glücksmomente - positive Emotionen! Außerdem liefert er Gesprächsstoff und zudem führt freie Zeit mit dem Hund unter bestimmten Regeln zu Beisammensein von Kindern, die sonst wenig miteinander zu tun haben.

 

  • Hunde lehren neue Wege des Umgangs mit Aggressionen

Bei rücksichtslosem Verhalten zieht sich Hund zurück. So zeigter mit sanfter Kritik, dass aggressives Verhalten uns selbst schadet. Ein Schulhund macht spürbar: „ich nehme ich dich an. Unabhängig davon wer oder was du bist.“ Bedingungslose Akzeptanz. Verhaltensauffällige Kinder leiden oft an geringem Selbstbewusstsein. Das Problem für die Lehrer ist, dass gut gemeinte konstruktive Kritik als persönlicher Angriff wahrgenommen wird. Lösung: Hund als „Partner“. Sachliche Kritik wird aushaltbar, wenn mir jmd. zur Seite steht, der mich bedingungslos annimmt.

 

  • Hunde ermutigen

Jedes „Sitz!“ funktioniert nur mit innerer Entschlossenheit. „Schwache“ können Verantwortung übertragen bekommen. Damit lernen auch schüchterne Schüler sich durchzusetzen.

  • Zielgerichtete Arbeit mit dem Schulhund kann Kindern (mit Verhaltensschwierigkeiten) helfen.

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