Grund- und Gemeinschaftsschule Obere Donau engagiert sich bei der Ortputzete
„Gemeinsam anpacken für unsere Umwelt“: Unter diesem Gedanken beteiligte sich die Grund- und Gemeinschaftsschule Obere Donau auch in diesem Jahr wieder an der Fridinger Ortputzete. Bereits am Freitag waren zahlreiche Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften im Einsatz, um Wege, Grünflächen und bekannte Müll-Hotspots rund um das Schulgelände und darüber hinaus von Unrat zu befreien.
Gut ausgestattet mit Warnwesten, Handschuhen und Müllbeuteln starteten die Lerngruppen nach einer kurzen Einweisung in ihre jeweiligen Sammelgebiete. Die Organisation im schulischen Bereich lag dabei in den Händen von Frau Geiselmann-Bielen und Frau Strenger, die die Abläufe koordinierten und dafür sorgten, dass alle Gruppen gut vorbereitet in den Tag starten konnten. Dabei wurde besonderer Wert auf Sicherheit gelegt, insbesondere beim Umgang mit problematischen Abfällen wie E-Shishas, die immer häufiger als Elektroschrott in der Natur landen.
Unterstützt wurde die Aktion durch das Hammerwerk Fridingen, das nicht nur organisatorisch half, sondern auch mit sechs Auszubildenden und zwei Ausbildungsmeistern vor Ort war. Frau Geiselmann-Bielen und Frau Strenger engagieren sich darüber hinaus ehrenamtlich bei den sogenannten „Trash Heroes“ (https://www.trashhero.org), die regelmäßig Müllsammelaktionen in der Region rund um Tuttlingen durchführen.
Herr Müller vom Hammerwerk richtete sich in einer kurzen Ansprache direkt an die Schülerinnen und Schüler und lobte deren Einsatz: Auf das Geleistete könne man stolz sein – und wenn es gelinge, dass jedes Jahr weniger Müll gesammelt werden müsse, sei viel erreicht.
Auch Bürgermeister Waizenegger bedankte sich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern. Er betonte, dass die Aktion einen wichtigen Beitrag zu einem noch schöneren Ortsbild leiste, und hob besonders das Engagement der Schule hervor. Sein Dank galt der Schulleitung und den Lehrkräften ebenso wie den Kindern und Jugendlichen sowie den unterstützenden Vereinen und dem Hammerwerk.
Nach getaner Arbeit trafen sich alle Beteiligten am Verkehrsübungsplatz, wo die Aktion bei einer gemeinsamen Stärkung ihren Abschluss fand. Insgesamt beteiligten sich an dem Tag rund 450 Personen – ein starkes Zeichen für gelebte Gemeinschaft.
Für die Grund- und Gemeinschaftsschule Obere Donau war die Ortputzete einmal mehr ein gelungenes Beispiel dafür, wie Lernen außerhalb des Klassenzimmers aussehen kann: gemeinsam Verantwortung übernehmen, Umweltbewusstsein stärken und als Schulgemeinschaft aktiv werden.
Wir danken allen Beteiligten für die gelungene Aktion!
(Spo)